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DRK-Stadtverband Oer-Erkenschwick
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Clemens Peick gibt Vorsitz ab
Beim DRK-Stadtverband geht eine Ära zu Ende. Wie von ihm bereits 2008 angekündigt gibt Alt-Bürgermeister Clemens Peick (73) nach 26 Jahren den Vorsitz ab. Am Freitag, 11. November, bewirbt sich der Sportmediziner Dr. Siegbert Teichert um die Nachfolge.
Clemens Peick hört als DRK-Stadtverbandsvorsitzender auf.
Seit knapp 60 Jahren gehört Peick dem Roten Kreuz an. 1956 wurde er in den Vorstand gewählt. „Irgendwann muss Schluss sein. Und ich bin mir sicher, unseren Mitgliedern mit Dr. Teichert einen geeigneten Nachfolger vorschlagen zu können“, sagt Peick.
Siegbert Teichert ist beim DRK kein Unbekannter. Seit vielen Jahren ist der in Oer-Erkenschwick niedergelassene Mediziner Rot-Kreuz-Arzt des Stadt- und des Kreisverbandes.
Die Jahreshauptversammlung des DRK-Stadtverbandes findet am Freitag, 11. November, um 19 Uhr, im DRK-Heim an der Agnesstraße statt.
21.10.2011
300 Blutspender am ersten Tag
Blutspender werden auch Freitag, 7. Oktober, noch einmal mit einem Sauna-Gutschein für das Maritimo belohnt.
Einer der ersten Spender war am Donnerstag Roland Mende. Er wird betreut von Felix Maas und Janine Desiree Kurosinski
Nachdem am Donnerstag rund 300 Blutspender im DRK-Haus, Agnesstraße 5 zu Ader gelassen wurden, öffnen sich heute in der Zeit von 14.30 bis 19.30 Uhr erneut die Pforten zum weiteren Termin. Ein Neuspender muss mindestens 18 Jahre alt sein und darf vor der ersten Blutspende nicht älter als 68 Jahre sein.Bei regelmäßigen Spendern ist eine obere Altersgrenze nicht mehr gegeben. Mehrfachspender werden aber nur bis zum letzten Tag vor dem 72. Geburtstag regelmäßig zur Blutspende eingeladen.„Jeder heute noch gesunde Mensch kann von einer Minute zur anderen auf die Blutspende eines Mitmenschen angewiesen sein. Experten sind der Überzeugung, dass 80 % aller Bundesbürger einmal in ihrem Leben eine Blutkonserve benötigen“, berichtet der DRK-Blutspendedienst West.
06.10.2011
Großer Andrang beim Blutspenden
Blut spenden ist der (löbliche) Anlass, weswegen am Donnerstag das DRK-Stadthaus brummte wie ein Bienenkorb. Gleichzeitig ist der Termin an der Agnesstraße 5 immer auch ein großes Bekannten-Treffen.
Siegfried Flint ist Laborant und bereitet im DRK-Stadthaus Ampullen und Blutspendebeutel für den Einsatz vor.
Auch heute kann man noch spenden.
„Ach, auch wieder hier?“, „Wie war der Urlaub?“ und „Ist voll heute, oder?“ – so hört man die Spender reden. Dass es „heute voll ist“, ist dem Blutspendedienst Münster sehr recht, der mit der DRK-Bereitschaft aus OE zusammen die beiden aufeinanderfolgenden Spende-Tage organisiert.
Einer der vielen Helfer, die stärkende Brötchen schmieren, Erstspenderanmeldedaten aufnehmen oder Nadeln in Blutbahnen pieksen, ist Laborant Siegfried Flint. Er präpariert gerade die Beutel und das übrige „Geschirr“ für den Lebenssaft, klebt Nummern auf die Blutspende-Sets und kontrolliert, ob auch nirgendwo ein Riss ist.
Bevor die Spendewilligen sich in die Waagerechte begeben, muss jedoch ihre aktuelle Spendefähigkeit festgestellt werden. Bei Frauen muss der Hämoglobin-Wert – also der Blutfarbstoff – 12,5 bis 18 Milligramm pro Deziliter Blut betragen, bei Männern 13,5 bis 18 mg. Auch wer eine Körpertemperatur von mehr als 37,6 Grad, darf sein Blut diesmal nicht hergeben.
Auch am Freitag, 29. Juli, kann man von 14.30 bis 19.30 Uhr im DRK-Stadthaus, Agnesstraße 5, Blut spenden.
28.07.2011
Rotes Kreuz verstärkt Hilfe für Hungernde in Somalia
Das Rote Kreuz verstärkt seine humanitäre Hilfe für die hungernden Menschen in Somalia. An zehn Orten rund um die Hauptstadt Mogadischu werden Not-Ernährungszentren aufgebaut. Hier erhalten vor allem unterernährte Kinder einen sehr proteinreichen Brei, damit sie wieder zu Kräften kommen. Zudem suchen vierzehn mobile Teams Menschen auf dem Land auf, die zu schwach sind, um zu den Zentren zu gelangen.
Flüchtlinge aus Somalia strömen zur Zeit über die Grenzen nach Äthiopien und Kenia. Hier werden sie in Flüchtlingslagern von Helfern des Roten Kreuzes medizinisch behandelt, erhalten eine Unterkunft, Wasser und Lebensmittel.
„Die Flüchtlinge, die es über die Grenze schaffen, kommen in überfüllten Lagern an. Aber sie haben dort Zugang zu dem Notwendigsten. Wir müssen aber auch den Menschen in Somalia selbst helfen. Dank der intensiven Zusammenarbeit mit unserer Schwesterorganisation, dem Somalischen Roten Halbmond, kann das Rote Kreuz auch dort Nothilfe leisten,“ sagt Christoph Müller, Leiter des DRK-Regionalbüros in Nairobi, Kenia.
Nirgendwo auf der Welt leiden so viele Kinder an Unterernährung wie in Somalia. In den am schwersten betroffenen Gebieten haben sich die Fälle seit März dieses Jahres verdoppelt.
Das DRK hat einen Spendenaufruf für die Flüchtlinge in Ostafrika gestartet und bittet dringend um Spenden.
Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Ostafrika
Christoph Müller steht in Nairobi für Interviews zur Situation in Ostafrika zur Verfügung:
Telefon: +254 202835 218.
Ansprechpartner DRK-Pressestelle:
Fredrik Barkenhammar
Tel. 030 85404 158
Mobil: 0172 251 4568
barkenhf@drk.de
18. Juli 2011
Steffi Jones dankt DRK für weltmeisterliche Sanitätsdienste
Wer ganz genau hingeschaut hat, konnte sie in Rot und Weiß am Spielfeldrand sehen: Die Sanitäterinnen und Sanitäter vom Deutschen Roten Kreuz (DRK). 2.500 von ihnen waren in den Stadien der Frauen-Fußball-WM im Einsatz, um für verletzte oder kreislaufgeschwächte Zuschauer zu sorgen. Und auch lädierte Spielerinnen konnten sich auf das DRK verlassen: Sie wurden wieselflink vom Feld zur Behandlung getragen.
Steffi Jones, Präsidentin des WM-Organisationskomitees, sagt: „Wir konnten die WM entspannt genießen, auch weil wir wussten – im Ernstfall ist das Rote Kreuz für uns da. Dafür danken wir den engagierten Helferinnen und Helfern.“
Auch DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters lobt die reibungslose Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des DFB und hebt hervor: „Für die Sanitätsdienste des DRK waren dieses Mal besonders viele weibliche Helfer im Einsatz, die hervorragende Arbeit geleistet haben.“
Im Verhältnis zu den Großeinsätzen bei den Herren-Fußball-Weltmeisterschaften 2006 und 2010 war die Frauen-WM für das DRK entspannter. Die Zuschauer waren hauptsächlich fröhliche Familien, es wurde deutlich weniger Alkohol getrunken - und auch die moderaten Temperaturen trugen zu einem überschaubaren Arbeitsaufkommen für Notärztinnen, Rettungshelfer und Sanitäterinnen bei.
Sie waren über 15.000 Stunden im Einsatz und leisteten rund 500 Mal Erste Hilfe. Dabei kamen Prellungen und Kreislaufbeschwerden am häufigsten vor.
18. Juli 2011
Ende des Zivildienstes: DRK dankt für 430 Millionen Zivi-Stunden
Mit einer Feierstunde verabschiedet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) heute den auslaufenden Zivildienst. Stellvertretend für alle Zivildienstleistenden im DRK der letzten 50 Jahre übergeben in Berlin ehemalige "Zivis" einen symbolischen Staffelstab an künftige Teilnehmer des neuen Bundesfreiwilligendienstes.

Ende und Anfang einer Ära: Stellvertretend für alle ehemaligen Zivis im DRK übergibt Wolfgang Oltmanns (Mitte, Zivi-Jahrgang 1991)
einen symbolischen Staffelstab an Gabriele Petersen, eine der ersten Teilnehmerinnen des Bundesfreiwilligendienstes.
DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters (links) dankte zum Ende des Zivildienstes allen ehemaligen Zivis und den Zivildienst-Koordinatoren
für ihren Einsatz.
DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters sagt vor der Veranstaltung: "Zivildienstleistende haben die Rotkreuzarbeit an wichtigen Stellen ergänzt und bereichert. Sie haben älteren, kranken, behinderten oder sozial benachteiligten Menschen ein Stück Lebensqualität zurückgegeben, wenn sie im Haushalt, bei Einkäufen oder Arzt- und Behördengängen halfen oder den Fahrdienst für Ausflüge übernahmen. Und sie waren an vielen Stellen zupackende Helfer, ohne die uns die Arbeit deutlich schwerer gefallen wäre. Dafür danken wir ihnen und allen DRK-Mitarbeitern, die den Zivildienst zu einem Erfolgsmodell mitentwickelt haben."
Die ersten "Kriegsdienstverweigerer" kamen 1961 zum DRK. Seither haben rund 285.000 junge Männer beim Roten Kreuz über 430 Millionen Dienststunden geleistet - größtenteils in der Pflege und Betreuung, aber auch im Rettungsdienst und Krankentransport, als Hausmeistergehilfen, in Fahrdiensten und bei mobilen sozialen Diensten. Viele von ihnen fanden in ihrer Zivildienstzeit ihren Berufswunsch und blieben dem DRK als hauptberufliche oder ehrenamtliche Mitarbeiter erhalten.
Mit der Feier begrüßt das DRK zugleich die ersten Teilnehmer des als Ersatz für den Zivildienst geschaffenen Bundesfreiwilligendienstes. Der Bundesfreiwilligendienst ist ähnlich aufgebaut wie das bekannte Freiwillige Soziale Jahr, steht aber auch älteren Interessierten offen. Seiters: "Wir sind optimistisch, dass wir auch beim Wegfall des Zivildienstes die Qualität unserer sozialen Dienste wahren können. Dazu werden auch die Bundesfreiwilligendienstler beitragen."
Das DRK ist in Deutschland größter Anbieter von Freiwilligendiensten. Jährlich bietet es 10.000 FSJ-Plätze sowie 300 Freiwilligenplätze im Ausland an. Bis 2010 gab es jährlich rund 9.000 DRK-Zivildienstleistende. Das DRK bereitet sich darauf vor, ab 1. Juli 6.000 Plätze im neuen BFD aufzubauen.
Ansprechpartner
Pressestelle
Svenja Koch
Tel. 030 85404 158
kochs@drk.de
Stephanie Krone
Tel. 030 85404 161
krones@drk.de
Für Bewerber:
www.freiwilligendienste.drk.de
Tel: 0180-365-0180
(9 Ct./Min., mobil ggf. teurer)
29. Juni 2011

